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Wie Sie sehen, geht es hier gleich zu Beginn um die Vogelspinnen.
Vogelspinnen sind sehr interessante und faszinierende Tiere.
Eines der berühmtesten Bilder zeigt eine große haarige Spinne mit
einem erbeuteten Kolibri (kleiner Vogel) und so erhielten diese Spinnen
den Namen "Vogelspinnen".
Die Vogelspinnen gehören zur Klasse: "Arachnida" (Spinnentiere),
sowie zur Familie der "Theraphosidae" (Vogelspinnen).
Der Gattungsname der hier zu Beginn vorgestellten Vogelspinnen,
sind die "Brachypelma" Gattungen.
Auf der ersten Seite hier, stelle ich Ihnen die Vogelspinne
>Brachypelma smithi< vor.
"Brachypelma" ist der Gattungsname und "smithi" der Artname.
Die deutsche Bezeichnung für Brachpelma smithi ist "Rotknievogelspinne".
Temperatur: tags 27-28°C nachts 21°C,
Luftfeuchte: 50-70%
Herkunft: Mexiko (Amerika)
Bodenbewohnend, sie wird bis zu 8cm Körperlänge groß:
Ein Terrarium der Größe: B50xH30xT30 kann man mit einer Aufliegeleuchte a 25 W beleuchten und so auch gleichzeitig beheizen!
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Alles begann mit dem heißersehnten Geburtstagswunsch unserer ältesten Tochter.
Sie wünschte sich zu ihrem 12-jährigem Geburtstag eine Vogelspinne.
Wir waren zuerst erstaunt und fragten uns, was sie wohl mit einer Spinne will??
Und Mutti sagte damals den altbekannten Spruch, "Sowas kommt mir nicht in die Wohnung" ;-)
Doch dann dachten wir, was wir nicht kennen, können wir nicht einfach ablehnen und schenkten ihr vorerst ein Buch, um uns gemeinsam mit ihr zu belesen.
Unsere Tochter ließ in ihrem Bestreben nach einer Vogelspinne nicht locker und so schenkten wir ihr zu ihrem 12-jährigen Geburtstag, eine Brachypelma smithi.
Die hier abgebildete Brachypelma smithi war also unsere allererste Vogelspinne.
Dieses interessante Wesen schaffte es jeden Tag uns auf's Neue zu faszinieren und so blieb es wie zu erahnen nicht bei einer Vogelspinne.
Wie hier schon auf den Bildern zu erkennen, sind unter der Gattung >Brachypelma< sehr schöne und farbenprächtige Vogelspinnen, wie diese hier, zu finden.
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Denkt man nur an die Häutung einer Vogelspinne.
Ist das nicht ein wahres Schauspiel?
Die meisten Vogelspinnen packen sich zur Häutung auf den Rücken und verharren so in diesem Zustand fast bewegungslos.
Die Haut des Abdomens platzt an einer Stelle auf und da sieht man dann schon die neue Haut zum Vorschein kommen.
So pellt sich die Vogelspinne dann nach und nach pumpend aus ihrer Haut.
Die ganze Angelegenheit ist sehr anstrengend für die Vogelspinne und je älter und größer die Vogelspinne ist, desto länger und schwieriger ist ihr gesamter Häutungsprozeß!
Es ist durchaus ratsam zu dieser Zeit die Luftfeuchtigkeit im Terrarium etwas zu erhöhen, damit die Vogelspinne leichter und besser aus ihrer Haut gleiten kann.
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Erwähnenswert wäre noch, dass man kurz vor und kurz nach der Häutung jeweils mindestens eine Woche nicht füttern sollte, um der Verletzungsgefahr, einerseits durch das Anknabbern der Futtertiere zu vermeiden und um andererseits einen Sturz aus der Höhe bei prallem, vollgefüttertem Abdomen zu verhindern.
Die Haut der Vogelspinne ist direkt nach der Häutung noch ganz frisch und vor allem sehr weich und dadurch ein leichter Angriffspunkt.
Verliert die Vogelspinne mal ein Beinchen, ist es mit der nächsten Häutung fast wieder vollständig dran.
Bei noch jungen Vogelspinnen regeneriert sich das Bein vollständig und komplett ohne einen Makel.
Bei größeren und älteren Vogelspinnen kann es passieren, dass das regenerierte Bein dann etwas kleiner und dünner erscheint.
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Vogelspinnen sind gewiß keine Kuscheltiere, aber auch keine Monster wie sie oft in Horrorfilmstreifen falsch dargestellt werden.
Keiner stirbt vom Biss einer Vogelspinne.
Ich wurde in meiner Vergangenheit bereits schon dreimal gebissen, Schuld daran war ich immer selbst und nicht die Spinne, falsches reagieren im falschen Moment.
Ich habe daraus gelernt und gehe jetzt an vieles bedachter heran.
Die Giftwirkung der Vogelspinnen ist gerade mal mit der eines Bienenstiches zu vergleichen, also relativ harmlos.
Wichtig ist es allerdings die Bisswunde zu desinfizieren, um einer Infektion durch Bakterien od. Schmutzpartikeln vorzubeugen und entgegenzuwirken.
Menschen die gegen Bienenstiche allergisch reagieren, sollten generell demzufolge auch den Kontakt mit Vogelspinnen meiden.
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Die meisten Vogelspinnen verteidigen sich aber eher durch den gezielten Einsatz ihrer Brennhaare.
E gibt aber auch Vogelspinnen die keine Brennhaare besitzen, diese können sich dann im Notfall nur durch einen Biß verteidigen.
Dazu streift die Vogelspinne mit den Beinen über die Brennhaare des Abdomens und so werden diese hochgewirbelt und schweben durch die Luft.
Gelangen diese Häärchen auf die Haut, kann es zu Brennen oder Juckreiz führen, ein ähnliches Gefühl als sei man mit Brennesseln in Berührung gekommen.
Werden die Brennhaare durch die Nase eingeatmet, wird die Nasenschleimhaut gereizt und es führt unweigerlich zum Niesen.
Unsere Vogelspinne >Brachypelma smithi< ist eine sehr zeigefreudige, nicht grabende Vogelspinne.
Ich spreche hier allerdings nur von der einen Vogelspinne und möchte diese Aussage nicht verallgemeinern.
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Wir halten inzwischen mehrere Brachypelma smithi's.
Zwei Vogelspinnen derselben Gattung und Art hatten jedoch jeweils völlig unterschiedliche Charaktere.
Die eine Vogelspinne war so friedlich, dass sie sich ohne Probleme auf die Hand nehmen ließ, sie blieb völlig ruhig und gelassen darauf sitzen.
Bei der anderen wagten wir erst gar nicht den Versuch.
Sie signalisierte uns gleich, bleibt bei mir auf Abstand, sie zeigte uns das, indem sie den Raum ihres Terrariums verteidigte.
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Genau deshalb möchte ich mir kein Urteil über aggressive und nicht aggressive Tiere erlauben.
Denn ich denke, dass durch diese Bezeichnung "aggressiv", manche Tiere in eine Ecke gedrängt werden, in die sie oft nicht hin gehören.
Nicht jede Vogelspinne der gleichen Gattung und Art ist im Verhalten gleich, jede Vogelspinne hat ihren eigenen individuellen Charakter.
Den sollten wir lernen zu erkennen und zu verstehen.
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Ohne voreilige Schlüsse ziehen zu wollen, sei es positiv oder negativ, sollte ein jeder im täglichen Umgang mit seinem Tier selbst versuchen es näher kennenzulernen, seine Gewohnheiten und Verhaltenweisen beobachten und studieren, dadurch wird man auch bald selbst merken, wie die Vogelspinne so drauf ist und kann reagieren weil man einfach ein Gespür dafür entwickelt, wie sie sich in einem bestimmten Moment ungefähr verhalten wird, so lernt man vieles einfacher und besser abzuschätzen.
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Hier könnt Ihr Euch mein Vogelspinnen-Video anschauen viel Spass dabei:
Gaestebuch
X-Stat.de
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